Behinderte und Narkose

Körperlich und oder geistig beeinträchtigte Patienten ob  im Kindesalter oder schon im erwachsen Alter, haben meist wie Kinder bereits negative bis traumatische Situationen bei diversen Ärzten erfahren. Auch ist aufgrund der vorliegenden Grunderkrankung meist  ein Misstrauen in fremde Personen vorhanden, wodurch  Untersuchungen, Behandlungen oder Eingriffe massiv erschwert bzw. kaum durchführbar sind. Für behinderte Personen sind in den öffentlichen Kliniken meist lange Wartezeiten auf den Eingriff in Kauf zu nehmen.

Stressfreie Eingriffe

Unser anästhesiologisches Team hat ausreichend Erfahrung um diesen besonderen Umgang mit behinderten Personen herzustellen.
Viele der traumatischen Ereignisse können verhindert werden, indem man Untersuchungen, Behandlungen oder zahnärztliche/chirurgische Eingriffe  in Narkose durchführt. Eine positive Erfahrung durch eine Narkose kann den Patienten für spätere Behandlungen die Angst nehmen und ist sowohl für Arzt und Patient stressfreier.

Voraussetzungen

Vorrausetzung ist eine vollkommene Infektfreiheit. Jegliche Erkrankungen der Luftwege, bis hin zu Fieber und die Einnahme  von Antibiotika sind dem Anästhesisten vorab (per Telefon) mitzuteilen. Dieser kann  im Zweifelsfall den geplanten Eingriff zur Sicherheit des Patienten vertagen.
Für die Vorbereitungs-  und die Aufwachphase ist die Anwesenheit einer Betreuungsperson eine Grundvorrausetzung, damit der Zugang zum Patienten gefunden werden kann. Vielfach  wird die Prämedikation (beruhigender Saft) vom Patienten nur von seiner betreuenden Person angenommen, welche auch in dieser Phase auf den Patienten beruhigend wirkt.

Schnelle Entlassung

Im Weiteren erfolgt die Narkoseeinleitung sowie die Aufwachphase, Betreuung und Entlassung gleich wie bei allen ambulanten Eingriffen.
Wir bieten Ihnen die Möglichkeit mit unseren Zahnärzten (siehe Referenzliste) in Kontakt zu treten bzw. einen Termin herzustellen.